Pomeranze – die Mutter der Orange

Landpomeranze ist nicht gerade ein Kompliment für eine junge Dame, denn damit wird sie als eher unbeholfen und fremd in der feinen Welt eingestuft. Nun, auch die Pomeranze (citrus aurantium) ist oft nicht ganz so schön und elegant wie ihre Verwandte, die süße Orange oder Apfelsine (citrus sinensis). Aber die Pomeranze gilt als die Mutter der süßen Orange. In China wurde sie bereits im ersten Jahrhundert n. Chr. erwähnt. Vermutlich arabische Händler brachten sie über die Seidenstraße und Nordafrika nach Sizilien, Portugal und Spanien. In Andalusien liegt heute ihr Hauptanbaugebiet, weshalb sie auch Sevilla-Orange genannt wird.
Im Mittelalter fand die Pomeranze ihren Weg nach Norden, wobei ihre Frostempfindlichkeit die Gärtner vor Probleme stellte. Im Barock ließen deutsche Fürsten für die Zitrusbäume prächtige Orangerien bauen, in den---

Alexander Tschebull, Johannes King und Achim Schwekendiek

Mehr über die Pomeranze, die drei Köche sowie ihre Gerichte
finden Sie im apéro Magazin 02

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