Sanfte Riesen in Sachsen

Bella, Bea, Anna, Kea – ja, wo sind denn meine Mädels? Kommt her und zeigt euch, meine Schönen“, Matthias Kästner ruft und lockt mit leiser Stimme. „Keine Sorge, sie zeigen sich gleich, neugierig und verspielt, wie sie nun mal sind.“ Und schon erheben sich vier graue, vor Schlamm triefende Kolosse, jeweils um die 900 kg wiegende Wasserbüffelkühe, aus der Suhle und kommen erstaunlich flink zum Fototermin. Zur Belohnung gibt’s etwas Getreideschrot, was sie mit dem typischen Büffelton, einem leise grollenden Grunzen, kommentieren. Muhen wie Rinder können sie nicht. „Wasserbüffel sind ruhig und sanftmütig, leicht lenkbar und hören auf ihre Namen. Und sie sind sehr sensibel, brauchen also viele Streicheleinheiten. Wenn man Daddy, einen unserer beiden Zuchtbullen, lange genug krault, kommen ihm die Tränen“, erzählt Matthias Kästner. „Die vier Kühe sind allein auf dieser Wiese, weil sie tragend sind“, erklärt er, „das dauert bei Wasserbüffeln übrigens 10 Monate. Und dass Wasserbüffel so gerne suhlen, liegt daran, dass sie 16 Prozent weniger Schweißdrüsen haben als die heimischen Rinder.“ Nebenbei: Wir sind in Sachsen. Genauer auf dem Landgut Chursdorf in der Nähe von Chemnitz.

Den ganzen Artikel und die Adresse finden Sie im apéro Magazin Nr. 05

Sie können das apéro-Magazin bei uns portofrei  einzeln  bestellen oder  abonnieren.