RAF Tomate

Ein Geheimnis der alten Sorte, die vermutlich schon mit den Eroberern aus Südamerika kam, ist ihr langsames Wachstum. Und das ist nicht der einzige grundlegende Unterschied zu ihren wässrigen, auf Ertrag gezüchteten Verwandten. Während diese bis zu 20 Kilo pro Quadratmeter Anbaufläche erbringen, kommt die RAF-Tomate gerade mal auf vier Kilo.
Ihr Hauptanbaugebiet liegt bei Almeria, Andalusien. Gemäßigt schwankende Temperaturen zwischen fünf und 25 Grad Celsius, ein kalkhaltiger Boden und salzhaltiges Wasser sind die idealen Bedingungen für eine Sorte, die sich über Jahrhunderte bestens an das Terroir angepasst hat.
Ihren überragenden Geschmack sieht man der RAF-Tomate nicht an. Die Früchte sind nicht supermarktmäßig gleichförmig, sondern unterschiedlich groß und verschieden stark gefurcht. Ihre Farbe geht mit der Reife von Grün in ein blasses Rot über, wobei sie die größte Ausgewogenheit zwischen Fruchtsüße und -säure erreichen, wenn sie um den Strunk herum noch leicht grün sind und ansonsten Lachsfarbe angenommen haben. Schon mit etwas bestem Olivenöl und ein wenig Fleur de Sel gegessen, sind sie ein mehr als perfeker Genuss

Die drei "jeunes Restaurateurs"
Andreas HillejanIris Bettinger und Philipp Wolter arbeiten mit der RAF Tomate

Mehr über die RAF Tomate sowie ihre Rezepte
finden Sie im apéro Magazin 10 

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