Die Frucht für den Frühling

Feinsäuerlich, fruchtig, frisch – die »Japanische Mispel« bringt bereits im Frühjahr eine aromatische Fülle und Süße, für die andere Obstsorten noch etliche Woche Sonne und Wärme benötigen. Anfang April kommen in der Regel die ersten Exemplare aus Spanien auf den Markt und läuten so das neue Fruchtjahr ein. In China und Japan wird der immergrüne, bis zu sieben Meter hohe Baum seit Jahrtausenden kultiviert und durch Züchtungen verbessert. Hauptanbaugebiete sind heute Israel, Indien, die USA, Chile, Brasilien, Spanien, Portugal und Chile. Botanisch gehört die Eriobotrya japonica zu den Kernobstgewächsen Pyrinae und ist damit nicht näher verwandt mit der Mespilus germanica, die in den gemäßigten Breiten Mitteleuropas noch zu finden ist. Die Früchte dieser echten Mispel sind klein und hart; sie reifen selten aus und werden im Handel kaum angeboten.
Die Japanische Mispel, auch Wollmispel genannt, kam erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts nach Europa und wurde in Italien und Spanien zunächst als Zierpflanze angebaut, bis man den köstlichen Geschmack der bis zu acht Zentimeter langen ovalen Früchte entdeckte: ...

Mehr über die Jeunes Restaurateurs Mario PattisAlexander Dressel und Hartmut Leimeister, ihre Küche sowie ihre Rezepte finden Sie im apéro Magazin 11 

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