»Koch ist ein schöner Beruf«, sagt Sven Messerschmidt, »wo sonst bekommt man so schnell ein Lob für seine Arbeit?« Und Koch wollte der heute 34-Jährige schon immer werden. »Oder Schreiner – das wär’s auch gewesen.« Er entschied sich für die Kochlehre im heimatlichen Cottbus. Nach Stationen im Golfclub Idstein-Wörsdorf, Kempinski Hotel Bristol in Berlin, Holiday Inn Cottbus, in der Orangerie im Schloss Augustusburg in Brühl und im Restaurant Dieter Müller wird Sven Messerschmidt 2000 Chef de Cuisine im Husarenquartier in Erftstadt und erhält bereits im ersten Jahr – gerade mal 25-jährig – den Michelin-Stern. Er geht in gleicher Funktion ins Restaurant zur Traube nach Freiburg. Hier gibt der begeisterte Motorradfahrer wieder richtig Gas, und Ende des Jahres strahlt der Stern auch über Freiburg. Nach einem Jahr als Küchenchef im Res-taurant Klostermühle in Ehrenkirchen-Offnadingen folgt er dem Ruf der Burg Schwarzenstein im Rheingau. Kreativ und ambitioniert mischt er Elemente der klassischen französischen Küche mit denen der regionalen Küche, ist offen für alles Neue und sagt, dass er oft kocht, was ihm spontan einfällt. Fast bescheiden fügt er hinzu, dass es einfach »frisch und lecker« sein müsse. Seine Kreationen überzeugen die Tester auch dieses Mal: 2007 vergibt der Michelin den Stern und der Gault Millau 17 von 20 Punkten. »Ja, mit meinen Sous-Chefs Marius Ackermann und Jörg Diekert (der bei allen Sternen dabei war) ist unser Team gut aufgestellt«, sagt Sven.

Mehr über Sven Messerschmidt, seine Küche sowie die Rezepte
finden Sie im apéro Magazin 13

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