Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er hinterlässt, ist bleibend

1775 kam Johann Wolfgang von Goethe nach Weimar – 1993 folgte Marcello Fabbri. Beide sind der italienischen Kultur eng verbunden, beide lieben das harmonische Gesamtkunstwerk, und beide sind ganz Große ihres Fachs. Über den Dichterfürst wurde bereits viel geschrieben, über den Sternekoch etwas weniger. apéro hat den Chefkoch des Restaurants Anna Amalia im traditionsreichen Hotel Elephant besucht und dabei wieder einmal erfreut festgestellt: Gutes Essen beginnt auch hier mit der Qualität der Zutaten.  
Wie dem auch sei, seit sechs Jahren ist das Anna Amalia das einzige Sterne-Restaurant in Thüringen und Marcello Fabbri – eine sympathische Symbiose aus südländischem Temperament, deutschem Fleiß und Pünktlichkeit – ganz oben im kulinarischen Himmel. Dabei hatte ihm seine Mutter einst verboten, Pilot zu werden. Zu lange würde der geliebte Sohn dann der Heimat fernbleiben. Seit 16 Jahren trennen sie 1.200 Kilometer und – die Eltern sind stolz. Denn der Mann aus Rimini zaubert aus exzellenten Zutaten eine zeitgeistige Kreativküche, die sowohl den Gaumen als auch das Auge in Verzückung versetzen.
Der beste Koch Thüringens ist Italiener. Einer, der ein Feuerwerk an geschmacklichen Harmonien entzündet und bei dem alles so authenthisch-intensiv schmeckt, dass man sich wünscht, das Essen würde niemals enden. Goethe hätte das gefallen.

Mehr über Marcello Fabbri, seine Küche sowie die Rezepte
finden Sie im apéro Magazin 13

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