Gruyère – Die feinen Unterschiede

Die einen kennen die Mitglieder dieser Alpkäse-Familie als »Gruyère«, die anderen als »Greyerzer« oder als »Comté«.
Gemeinsam ist allen die Grundrezeptur – im Geschmack jedoch sind sie so verschieden wie die Gebiete, in denen die Kühe sich während der Sommermonate an saftigem Klee und würzigen Kräutern gütlich tun können.
»In der Tat ist das mit der Namensgebung etwas verwirrend«, gibt Susanne Hofmann, Käsemeisterin und Inhaberin des Tölzer Kasladens in München, unumwunden zu. Dabei hatte es 1115 ganz einfach angefangen: mit einem Hartkäse von der gräflichen Alm derer von Gruyère, die fünf Jahrhunderte lang Herren über das malerische Städtchen Gruyère samt dazugehörender Latifundien inmitten der Voralpen des heutigen Schweizer Kantons Fribourg waren. Später kamen kleine Dorfkäsereien im Gruyère-Gebiet hinzu. Hier gab es seit jeher eine deutschsprachige Enklave, – also ist die Bezeichnung »Greyerzer« vermutlich ebenso alt wie die französische »Gruyère«.

Mehr über den Gruyère finden Sie im apéro Magazin 14

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