Ziegenkäse aus der Vulkaneifel

Geschwätziges Gemecker, als wir den etwa 70 m langen Stall von Inge Thommes-Burbach betreten. Neugierige Ziegen – gehörnt und ungehörnt, mit und ohne Bart, je nach genetischem Erbe – buhlen um Krauleinheiten. Charmant verspielt knabbern sie schon mal einen Ärmel an, wenn die individuelle Zuwendung zu knapp ausfällt. Andere finden ihr duftendes Heu spannender, als vor der Kamera zu posieren – die Ziegenböcke sind eh zu stolz, um uns mehr als eines (allerdings wachsamen) Blickes zu würdigen.
Rund 200 Tiere der Rassen »Weiße Deutsche Edelziege« und »Bunte Deutsche Edelziege« fühlen sich hier sichtlich wohl. Außer hofeigenem, ständig verfügbarem Heu und frischem Wasser bekommen sie proteinreiche Luzerne-Pellets und als Mineralstoffergänzung salzige Lecksteine; dazu gibt’s täglich Auslauf ins Grüne. Keine Frage, die Tiere leben hier wie (Ziegen)-Götter in Frankreich. Aber wir sind nicht in der Grande Nation oder in einem anderen Land mit Ziegentradition – wir sind in Gillenfeld in der Vulkaneifel, etwa mitten im gedachten Dreieck »belgische und luxemburgische Grenze und Rhein im Osten«. Von Ziegen hier bislang keine Spur, und dennoch genießen wir in dieser einzigartigen Landschaft wunderbar aromatischen Ziegenkäse mit dem typischen, zart-säuerlichen und leicht haselnussähnlichen Geschmack.

Mehr über den Ziegenkäse finden Sie im apéro Magazin 14

Sie können das apéro-Magazin bei uns portofrei  einzeln  bestellen oder  abonnieren.