Ich war ein superscheues Reh

Interviews mag sie heute ebenso wenig, wie sie seinerzeit das Gymnasium mochte. Statt für die Schule zu arbeiten, jobbte Erika Bergheim lieber in Restaurantküchen, wo ihre Freude am Kochen zur Leidenschaft wuchs. Obwohl eher schüchtern, weiß sie schon als Teenager genau, was sie will und setzt sich – vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben – entschlossen durch.

Ihr Anliegen ist eine reine Küche, aromenstark durch natürliche Produkte und Gewürze, ohne Verfremdungen. »Industrieprodukte schmecken irgendwie alle gleich. Ich wünsche mir echte, unverfälschte Lebensmittel und frage mich beispielsweise: »Brauchen wir wirklich Genmanipulation? Solche Produkte will ich meinen Gästen nicht zumuten.« Und Molekularküche? »Die kann ich nicht pauschal ablehnen. Aber ich selbst möchte nicht mit sogenannten Lebensmitteln kochen, die ich chemisch deklarieren muss – die Natur bietet mir genug.« Ihren Gästen – viele sind Stammgäste – offensichtlich auch, und der Michelin bewertete ihre exzellente, gradlinige Küche mit dem glänzenden Stern.

»Ich liebe meine Arbeit, im Gegensatz zu Interviews – doch heute hat es mir richtig Spaß gemacht, alle Fragen zu beantworten und für die apéro-Leser zu kochen.«

Mehr über Erika Bergheim, ihre Küche sowie die Rezepte
finden Sie im apéro Magazin 14

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