Nussig, nicht bockig

Für Susanne Hofmann ist es eine Herzensangelegenheit, mit der Mär vom angeblich
»bockelnden« Ziegenkäse aufzuräumen. »Diese unangenehmen Aromen stammen von der Caprinsäure in der Milch«, erklärt sie. »Und die entwickelt sich erst einige Zeit nach dem Melken. Das heißt: Wird die Milch zügig weiterverarbeitet, schmeckt der Käse nicht nach Ziegenbock, sondern mild, leicht säuerlich und nussig.« Qualitäten, wie sie zum Beispiel der westfranzösische Mothais aufweist. Der wird zudem in ein Kastanienblatt gewickelt, was nicht nur hübsch aussieht, sondern durch dessen Gerbsäuren die Reifung des Käses beeinflusst und seinen Geschmack intensiviert.

Susanne Hofmann und der Ziegenkäse finden Sie im apéro Magazin 15

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