Ballett der Brände

Riechen, nicht trinken“, Siegfried Herzog reicht uns ein Gläschen mit einer kristallklaren Flüssigkeit. Der Duft ist überwältigend intensiv, zugleich animierend frisch. Es fällt schwer, der Anweisung zu gehorchen. Im Glas explodiert ein Himbeerbrand mit 85 Prozent
Alkohol und 100 Prozent Aroma, der soeben aus der Anlage des höchst-prämierten Edelbrenners Österreichs läuft. Wir sitzen direkt vor dem Herz des Betriebs, einem Glanzstück aus Kupfer und Edelstahl. In dem System aus Blasen und Röhren blubbert es unruhig vor sich hin. Die Luft ist geschwängert von Alkohol und dem Duft der Früchte. Schon in diesem unfertigen Stadium zeigt der Brand Herzogs Ziel: „Ich will Eleganz und Lebendigkeit“, Ballerinas, die auf der Zunge tanzen.

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