Versteckte Reize

Sie schmeckt herb und süß zugleich, lässt sich vielfältig zubereiten – und hatte doch fast 
100 Jahre lang ein Imageproblem: Der »Steckrübenwinter« während des Ersten Weltkriegs und die erneute Nahrungsmittelknappheit nach dem Kriegsende 1945 sorgten für nachhaltigen Überdruss an der so gesunden Steckrübe. Sogar Marmelade, Kuchen und Kaffeeersatz wurden aus ihr gemacht, was ihre Beliebtheit nicht gerade förderte.
Das auch Kohlrübe genannte Rapsgewächs entstand im Mittelalter in Skandinavien vermutlich als Kreuzung von Kohlrabi mit der Herbstrübe oder der weißen Rübe. Über die genauen Elternteile ist sich die Botanik nicht ganz einig. Im 17. Jahrhundert kam die Steckrübe nach Deutschland, wo sie sich wegen ihrer geringen Ansprüche an Klima und Boden rasch verbreitete.
In der Kochschule von Schloss Lerbach herrscht eine intensive, kreative Atmosphäre. Drei deutsche Spitzenköche tauschen Erfahrungen zum Thema Steckrübe aus – wie setzt man das Gemüse mit seinem pikanten Aroma perfekt ein? Welche Texturen, welche Kombinationen drängen sich auf, welche scheiden aus?

Mehr über die Steckrübe und die drei »Jeunes Restaurateurs d’Europe« Markus Nagy, Nils Henkel und Ludger Helbig sowie die Rezepte  finden Sie im apéro-Magazin 17


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