Zweiter Frühling für die Winterknolle

Die Studioküche von apéro wurde Schauplatz einer Premiere, einem deutsch-österreichischen Gipfeltreffen junger Spitzenköche zur gemeinsamen Arbeit. In München trafen sie Michael Schwarzenbacher, Thorsten Probost und Anton Schmaus zum kreativen Austausch und demonstrierten, in welchen Höhen eine regional orientierte Küche spielen kann.
Fast vergessen kommt eine delikate Knolle wieder zu neuen Ehren: Die Topinambur. Über fünfzig Jahre lang hatte sie ein Imageproblem. Die Verwandte der Sonnenblume zählte während des zweiten Weltkriegs zu den wenigen verfügbaren Gemüsen und bekam den Ruch des Arme-Leute-Essens nicht mehr los.
Dabei hatte die Helianthus tuberosus eine fulminante Karriere hinter sich. 1610 von Überlebenden einer Hungersnot in Kanada nach Europa geschickt, verbreitete sich die Topinambur rasch in ganz Europa und später auch in Asien.
Ihr Anbau ist problemlos, die Pflanze stellt kaum Ansprüche an den Boden. Es ist eher schwierig, den Starkzehrer wieder loszuwerden, was Hobbygärtner gelegentlich in die Verzweiflung treibt.

Mehr über die Topinambur und die drei »Jeunes Restaurateurs d’Europe« Michael Schwarzenbacher, Thorsten Probost und Anton Schmaus sowie die Rezepte  finden Sie im apéro-Magazin 18

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