Von Himmelsweihern und Wasseräckern

In den Monaten mit »r« wird in Franken Karpfen-Kult betrieben. Dann hat der Aischgründer 
Spiegelkarpfen seine große Zeit.

Die Karpfenzucht hat in Franken eine lange Tradition. Um 1200 legten Zisterziensermönche die ersten Karpfenteiche an, um zur Fastenzeit frischen Fisch essen zu können. Im Mittelalter kümmerten sich neben der Geistlichkeit auch weltliche Grundherren um den Ausbau bereits vorhandener Stauweiher wie Viehtränken, Löschwasserreservoirs oder Mühlenweiher. Sie ermöglichten damit bäuerliche Kleinteichwirtschaft, die sich bis in die heutige Zeit erhalten hat. Um Wasser zu sparen, sind die Teiche häufig terrassenartig angeordnet, sodass oft kilometerlange Weiherketten entstehen.

Mehr über den Karpfen aus Franken finden Sie im apéro Magazin 21

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