Die Einwanderer

Der Lebensmittelkontrolleur war sicher, einer ganz heißen Sache auf der Spur zu sein. In einem Supermarkt hatte er Cranberrys entdeckt, deklariert als Frischware aus Niedersachsen. Dem herbeigerufenen Marktleiter wurde eröffnet, er sei da einer ganz dreisten Täuschung aufgesessen! »Cranberrys aus Deutschland, das gibt’s doch gar nicht!«, Sonja Dierking lacht: »Das ist gerade mal zwei Jahre her.« Noch heute ist Ungläubigkeit die erste Reaktion auf die Cranberrys aus Niedersachsen. Dabei haben die Früchte eine lange Tradition in der Familie Dierking. Schon in den 1970er-Jahren experimentierte Wilhelm Dierking senior in seiner Baumschule mit ersten Cranberry-Sorten, kultivierte die nordamerikanische Beere auf heimatlichem Heideboden. Nur die Vermarktung erwies sich damals als äußerst beschwerliche Angelegenheit: »Das kann man doch nicht essen!«, bescheinigten die Großmarkthändler dem Cranberry-Farmer aus Gilten-Nienhagen.

Mehr über die Cranberrys aus Niedersachsen finden Sie im apéro Magazin 21

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