Neue Wege mit alten Reben

Fünf vor zwölf zeigen die römischen Ziffern auf dem Etikett des Antheos. Eine Warnung vor dem Verlust von Tradition und Identität. Der Inhalt der Flasche zeugt von visionärem Mut seines Schöpfers. Christian Plattner vom Ansitz Waldgries keltert ihn aus traditionellen Spielarten des Vernatsch, einer Rebsorte, der noch immer das Image eines unbedeutenden Massenweins anhängt. Damit nicht genug, der junge Winzer ging sogar so weit, für sein Projekt einen Weinberg mit Cabernet-Sauvignon-Reben zu opfern, dessen Wein regelmäßig Höchstbewertungen in den einschlägigen Führern erhielt. »Die Weine waren sicher gut«, sagt Plattner selbstbewusst. »Aber ich hatte immer das Gefühl, das bin nicht ich, sind nicht wir, sondern halt noch ein Cabernet mehr, wie er fast überall in der Welt gemacht werden kann.«

 

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