Barbarie-Enten aus dem Westfälischen

»Kooommt, kooommt, ihr kleinen Schnattermänner, kooomt her zu mir«, ruft Burkhard Baumhöver von der Wiese in Richtung Gänsestall. Und sofort setzen sich rund 250 Dithmarscher Gänschen in Bewegung – und das, obwohl sie seine Stimme erst seit 5 Tagen kennen. Offensichtlich haben sie ihn als Mutterersatz akzeptiert. Kein Wunder: Als Eintagsküken trafen sie bei ihm ein, und somit war er der erste, dessen Stimme sie hörten. Aufgeregt und in noch piepsend hoher Tonlage schnatternd, stürmen sie aus dem durch Rotlicht gewärmten Stall ins Freie. Einige scheinen noch nicht so ganz sicher im Watschelgang, purzeln übereinander, um sich dann blitzschnell wieder aufzurappeln und mit lebhaften Flügelschlägen auf ihren »Ziehvater« zuzulaufen.

Wir gehen zu den Barbarie-Enten, die tatsächlich im Augenblick nicht so fotogen sind wie die Junggänse: Sie sind gerade dabei, ihren Flaum zu verlieren und richtige Federn auszubilden. Bei den meisten zeigt sich schon die typische Schwarzfärbung auf dem Kopf, und an den Flügeln sind kräftige Kiele zu entdecken.

Mehr darüber finden Sie im apéro Magazin 24

Natürlich können Sie das apéro Magazin auch bei uns
portofrei einzeln bestellen oder abonnieren