Die heimliche Prinzessin

Brennnesseln (botanisch Urtica) wachsen nahezu auf der ganzen Welt wild. Sie stellen nur geringe Ansprüche an ihre Umgebung und besiedeln rasch unbewachsene Flächen wie Schutthalden oder Rodungsflächen. In Deutschland kommen vier Arten vor, am stärksten verbreitet sind die einjährige „kleine Brennnessel“ (Urtica urens), die vor allem in der Heilkunde Bedeutung hat, und die mehrjährige „große Brennnessel“ (Urtica dioica), welche über die Jahrhunderte sehr vielseitige Verwendung fand. So wurden aus ihr Fasern für Kleidung gewonnen („Leinen der armen Leute“), wegen ihrer adstringierenden und farbstabilisierenden Eigenschaften nutzte man sie in der Gerberei und Färberei. Noch heute haben beide Arten große Bedeutung in der biologischen Landwirtschaft –

Michael FellBarbara Schlachter-Ebert und Stefan Rottner

Mehr über die Brennnessel, die drei Köche sowie ihre Gerichte
finden Sie im apéro Magazin 07

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