Kesse Kresse aus dem Bach

Die Brunnenkresse mit ihrer pikanten Schärfe zwickte schon unsere frühesten Vorfahren in der Nase. Darauf deuten zumindest archäologische Funde bei Hallstatt (Salzkammergut) hin. Von den antiken Gelehrten Theophrast (321 bis 278 v. Chr.) und Plinius dem Älteren (23 bis 79 n. Chr.) wurden Beschreibungen und Abbildungen überliefert. Bei Plinius findet sich auch zum ersten Mal der Name „Nasturcium“, was auf „nasus tortus“ (gerümpfte Nase) zurückgehen soll. Der römische Gelehrte schrieb dem Kraut die Kraft zu, den Verstand zu entwickeln und zu schärfen. Folgerichtig hieß es seinerzeit über den einen oder anderen weniger hellen Zeitgenossen: „Er hat nicht viel Brunnenkresse gegessen.“
Die Echte Brunnenkresse (Nasturtium officinale, in einzelnen Quellen auch Rorippa nasturtium-aquaticum) wächst auf dem ganzen Globus wild an Bachufern,...

Patrik KimpelHans Stefan Steinheuer und Andreas Gerlach trafen sich mit apéro im Kronenschlösschen

Mehr über die Brunnenkresse, die drei Köche sowie ihre Gerichte
finden Sie im apéro Magazin 03

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