Hans Jürgen Westphal - Mit Feuer und Flamme

„Drei Monate hatte ich mir als Frist gesetzt, um zu sehen, ob Sylt der richtige Ort für mich ist. Vielleicht wär’s ja auch bloß ein Abenteuer geblieben“, erzählt Hans Jürgen Westphal. Das war 1979. Heute gibt es auf der ganzen Insel wohl keinen, der ihn oder seine wunderbaren Gläser und Objekte nicht kennt oder ihn in seiner Werkstatt im Keitumer Bahnhof besucht hat. Doch der Reihe nach.
In Wuppertal, wo der junge Hans Jürgen aufwächst, wendet er sich – wie damals üblich – an die Berufsberatung. Bei deren Empfehlung, sich zum Glasapparatebläser ausbilden zu lassen, spielte wohl auch die lokale Nähe von Unternehmen wie Hoechst und Bayer eine Rolle. So lernt der zukünftige Künstler erst einmal ganz profan Reagenzgläser, Kühler, Destilliergeräte und ähnliches zu blasen ... und ist bald fasziniert vom „Geheimnis“ Glas – seiner Stofflichkeit: erst heiß und flüssig, dann kalt, sehr hart und doch zerbrechlich, durchsichtig und dabei im Licht in allen Farben leuchtend. Das lässt ihn nicht los, er selbst nennt es ”Fast-Besessenheit“.

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