Der Jäger der verlorenen Schätze

Limpurger Rind, Hohenloher Landgockel, Taubertaler Wein – Otto Geisel, der neue Vorsitzende von Slow Food Deutschland, stellt beispielhaft einige Qualitätsprodukte
aus seiner Heimatregion vor. Verwegen wie Indiana Jones sieht er nicht aus, und er ist nicht in fernen Urwäldern unterwegs, sondern vor der eigenen Haustür. Doch auch Otto Geisel sucht nach verlorenen Schätzen, nach wertvollen regionalen Lebensmitteln und dem aus ihnen gewonnenen Genuss. Seit einem Jahr ist der Hotelier aus Bad Mergentheim der Vorsitzende von Slow Food Deutschland, eine große Herausforderung für den Hüter des Geschmacks, der für die deutsche Sektion eine andere Mission sieht als für die italienischen Gründer, letztlich eine schwierigere. „Als Slow Food vor 21 Jahren in Italien gegründet wurde, ging es um den Erhalt und die Pflege einer gewachsenen Esskultur, um Widerstand gegen Fastfood“, erklärt Geisel, „in Deutschland müssen wir Produkte und Traditionen erst wiederentdecken und neu zum Leben erwecken.“

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