Massimiliano Alajmo - Der Philosoph aus Padua

Vor den Toren der alten Universitätsstadt forscht der Welt jüngster Drei-Sterne-Koch nach dem Wesen der Dinge – und kreiert dabei Gerichte von grandioser Einfachheit.

Wenn er lacht, sieht er aus wie Starkicker Luca Toni. Da blitzen in seinem ernsten Gesicht perlweiße Zähne auf und es ist, als breche hinter dunklen Wolken die Sonne durch. Für Sekunden nur, denn Massimiliano Alajmo (34) ist von Hause aus eher ein Grübler. Ein Magier, der mit seiner Materie stille Zwiegespräche führt, etwa, wenn er sich der „Noblesse“ reifen Spargels annähert, „mit seinen Düften, die an Haselnuss und Lakritzewurzel erinnern und mit denen er mir etwas mitteilen will: Er, der Spargel, ist es, der nach seiner kongenialen Ergänzung verlangt. Und ich muss das erfühlen, darf so wenig wie möglich eingreifen.“

Massimiliano Alajmo, der Küchen-Philosoph aus Sarmeola di Rubano, einem Vorort von Padua, gilt in Italien als Wunderkind am Herd. Zum „Mozart der Töpfe“ hat ihn die internationale Kritikergilde gekürt, als er mit 22 zwei Michelin-Sterne und 2002 mit erst 28 Jahren den dritten erkocht hatte: Niemals zuvor hatte jemand den Sterne-Olymp so jung erklommen.

Mehr über Massimiliano Alajmo, seine Küche sowie seine Rezepte
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