Roman Landes - Ein Händchen fürs Scharfe

Nur noch wenige Millimeter trennen das Haar von der blitzenden Klinge. „Gleich sehen wir, ob das Messer so scharf ist, wie es sein soll“, sagt Roman Landes, mit dem Messer in der einen und dem einzelnen Haar zwischen Zeigefinger und Daumen der anderen Hand. Dann bewegt er es sanft über die nach oben gerichtete Schneide. Unglaublich: Der Stahl zerteilt das feine Haar, dessen abgetrennter Teil sanft zu Boden schwebt. Die Probe ist bestanden, Landes zufrieden – und ein neues Meisterwerk vollendet. Doch es wird wohl nicht lange dauern, bis er sich wieder an die Arbeit macht. „Wenn ein Messer fertig ist, habe ich meistens schon Ideen für ein neues“, sagt der 40-Jährige. „Das hält mich am Leben.“
Roman Landes, von Beruf eigentlich Unternehmensberater, hat sich mit der Fabrikation höchstqualitativer Messer einen Traum verwirklicht. Als Hobby wohlgemerkt, wenn auch mit professionellem Anspruch zur Perfektion getrieben. Weniger käme für den Ingenieur und Werkstoffspezialisten auch gar nicht in Frage. Einst optimierte er als Leiter der BMW-Versuchshärterei Bauteile für Formel-1-Motoren, heute berät er Kunden aus der Luft- und Raumfahrttechnik. Egal, welche Materie dabei jeweils im Mittelpunkt steht, immer geht es ihm um die Verbesserung von Bestehendem, um das Noch-Härter-, Noch-Schneller-, Noch-Effizienter-Machen. Und auf diese Weise betreibt Roman Landes auch sein „Hobby“.

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